Das geht ja früh los dieses Jahr. Der Frühling hat uns beinahe überholt. 
Schon Anfang März flogen Störche über Hettlingen. Zitronenfalter tanzen nun in der milden Frühlingsluft, Tagpfauenaugen begatten sich im Flug und die Wildbienen sind ebenfalls auf dem Hochzeitsflug! Eine sensationelle Meldung kam am 14. März von Beat Müller: Zwei Rauchschwalben sind schon in seinen Stall zurückgekehrt. Vor Anfang April passierte das bis jetzt nie.
Mal sehen, wie sich alles weiterentwickelt. Wie sagt man doch: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.

Storch Rauchschwalbe Zitronenfalter
Storch Rauchschwalbe Zitronenfalter

Den Hettlinger/innen war es offenbar zu kalt: Nur gerade 5 Personen machten sich bei -6 Grad auf an den Zürichsee. Insgesamt versammelten sich aber ca. 40 Personen am Bürkliplatz. Gesichtet und erklärt wurden:

Lachmöwen, Sturmmöwen, Mittelmeermöwe, Reiherenten, Tafelenten, Stockenten, Haubentaucher, Kormorane, Blesshühner (Taucherli). Die Exkursion wurde an drei verschiedenen thematischen Stationen am Zürcher Seebecken durchgeführt und dauerte 3 Stunden - exklusive anschliessendem wärmendem Tee oder Kafi mit klammen Fingern. 

2017 Winterexkursion 22017 Winterexkursion 1

Ein Rotkehlchen an der Futterstelle 2  Wenn es eisig ist und der Schnee fällt sind die Wintervögel dankbar für Nahrung.

Schön zu sehen, wenn sich Rotkehlchen, Meisen, ab und zu sogar ein Buntspecht an der gut gefüllten Futterstation direkt vor dem „Stubenfenster“ genüsslich über das Dargebotene hermachen. Und übrigens ja, auch die schimpfenden Spatzen haben ein Recht auf Hunger… Die Winterfütterung von Kleinvögeln ist eine gute Gelegenheit, spannende Naturbeobachtungen im eigenen Garten oder auf dem Balkon zu machen. Dagegen ist nichts einzuwenden, sofern gewisse Regeln eingehalten werden. Sicher ist: Ein ganzjähriger, naturnaher Garten mit liegen gelassenen Laubstellen oder mit faulendem Fallobst und mit geeigneten Sträuchern hilft unseren „Wintervögeln“ mehr, als jedes Futterhäuschen. 

In milden Wintern finden Vögel meistens genug Nahrung. Füttern Sie deshalb erst bei Dauerfrost und Eisregen oder wenn eine geschlossene Schneedecke liegt. Füttern Sie vorzugsweise am Morgen, wenn die Vögel nach der langen Nacht hungrig sind. Viele Vögel kommen auch am späten Nachmittag nochmals an die Futterstelle, um für die Nacht vorzusorgen.
Vogelfutter aus Sonnenblumenkernen und Hanfsamen fressen die meisten Vögel am liebsten. Weichfresser nehmen gerne auch Haferflocken, Rosinen oder reife Äpfel. Meisen und Buntspecht gehen gerne an Fettkugeln. Alles, was Palmöl, Kokosfett oder Erdnüsse beinhaltet, ist aus ökologischen Gründen aber nicht empfehlenswert. Das Gütesiegel „Von BirdLife Schweiz empfohlen“ garantiert naturnahe Produkte und qualitativ einwandfreies Futter.
Streuen Sie das Futter nicht auf den Boden – die hungrigen Vögel sind sonst eine leichte Beute für alle Katzen. Achten Sie grundsätzlich auf qualitativ einwandfreies Futter. Dieses sollte möglichst der natürlichen Nahrung der Vögel entsprechen - Gewürztes, Essensreste oder Brot gehören also nicht dazu.
Seuchenartige Erkrankungen wie die Salmonellose, eine tödliche bakterielle Darminfektion, können an Futterplätzen übertragen werden. Darum ist es wichtig, Vogelkot im Futter zu vermeiden. Vogelkot immer mit heissem Wasser beseitigen. So können Sie übertragbare Krankheiten an Ihrer Futterstelle vermeiden. 

Wir wünschen Ihnen eine schöne Winterzeit mit viel spannenden Natur- und Vogelbeobachtungen! 

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Ganz überraschend konnte Stefan Walthert Ende September zur Beringung von 5 jungen Schleiereulen auf den Hof Steinmann einladen. Die erstaunlich grossen Jungvögel haben noch viel Flaum. Als Standvögel ziehen sie nicht in den Süden und so sind ihre Überlebenschancen gut. Sie werden noch vor dem ersten Schnee auf Mäusejagd gehen! 

Am Herbstmarkt der Baumschule Todt haben wir jeweils die Gelegenheit unser Wissen "unter die Leute zu bringen". Dieses Jahr stellten wir die Wichigkeit von einheimischen Sträuchern und Bäumen, die im Siedlungsraum gepflanzt werden, in den Fokus für die interessierten Besucher.

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Die diesjährige Schilfete stand ganz im Zeichen der Hitze. Bei Temperaturen um 30 Grad, war es dieses Jahr sehr anspruchsvoll. Viele Liter Wassser haben wir getrunken und herausgeschwitzt! Und die Laune war prächtig wie immer.
Hier ein kleier Bilderbogen vom Schilfen am Samstag Morgen mit den Mitgliedern, am Nachmittag mit Pfadi und CEVI und am Montag mit der Primarschule. Ein grosses Dankeschön an alle!

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Leider gab der Gemeinderat im August kein grünes Licht für die 100 Meter Naturtrottoir. 
Unter anderem seien es zu viele Einwendungen, die sich nicht in Einwendung gegen das Verfahren (Projektänderung nach der Abstimmung) und Einwendungen gegen die Idee des Naturtrottoirs aufteilen liessen. Schade; wir hätten der Natur im Siedlungsraum gerne einen prominenten Platz eingerichtet! Vielleicht war unsere - im Kern sehr einfache - Idee zu gewöhnungsbedürftig. Vielleicht hätten alle (der Gemeinderat und die Bevölkerung) mehr Zeit und eine ausführliche Präsentation gebraucht, um sich dieses Projekt besser vorstellen zu können. Diese Zeit hatten wir nicht. So hoffen wir, dass sich weiterhin in Hettlingen Möglichkeiten zur Aufwertung im öffentlichen und privaten Raum ergeben. Wir stehen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Stellungnahme des NVH in der Hettlinger Zytig vom September 2016

In der Hettlinger Zeitung und im «Landboten» haben Sie vielleicht schon von unserer Vision gelesen: Die Gemeinde Hettlingen will zusammen mit dem NVH ein Stück Naturtrottoir verwirklichen. An der GV im März haben wir unsere Idee kurz skizziert und viele positive Rückmeldungen erhalten.

Beim Gemeinderat stiess unser Vorstoss zuerst nicht auf Begeisterung. Vielleicht brauchte unsere Idee in ihrer Art etwas Zeit, um richtig verstanden zu werden; und diese war knapp. Trotzdem möchte der Gemeinderat Hand bieten, dass wir ein paar Natur-Farbtupfer ins Strassenbild und in den Siedlungsraum bringen können. Er will den Versuch wagen, zusammen mit dem NVH das Nord-Trottoir von der Einmündung Rotwiesenstrasse bis zur Glärnischstrasse als Naturtrottoir zu gestalten.

Unser ursprüngliches  Projekt haben wir gestutzt und den neuen Gegebenheiten angepasst. Von einem Kräuter-Fussweg zwischen Bahnhof und Dorf kann nicht mehr die Rede sein, dazu ist das Stück des geplanten Naturtrottoirs zu kurz. Es gilt jetzt vielmehr, einen Trottoir-Stummel mit Naturwerten anzureichern.

Vorgesehen ist eine gut begehbare Schotterfläche, auf der einheimisches Saatgut von standortgerechten, wärmeliebenden Pflanzen (Blumen und Kräuter) eingebracht wird.

Hier einige Beispiele, die sich etablieren könnten:

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 Hornklee  Feld-Thymian  Sonnenröschen
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 Schafgarbe ähriger Ehrenpreis

Nickendes Leimkraut

Ein ökologischer Mehrwert dieser Fläche wird erreicht durch:

  • die Schaffung einer versickerungsfähigen Oberfläche
  • die Begrünung von knapp 200 m2 mit Futterpflanzen für Schmetterlinge und Wildbienen

Wir greifen damit ein Strategieziel des Bundes auf, das die Erhöhung der Biodiversitätsflächen im Siedlungsraum anstrebt.

Mit den zukünftigen Nachbarn sind wir im Gespräch, was die Platzierung der Saatflächen anbelangt.

Der Vorstand des NVH hat sich bereit erklärt, die Bepflanzung des Naturtrottoirs mit einem Fachmann zu planen und durchzuführen sowie für mindestens zwei Jahre die Pflege zu übernehmen. Ziel ist, dass wir zu unserem 75-jährigen Jubiläum im Jahr 2019 der Gemeinde Hettlingen ein kleines blühendes Juwel überreichen dürfen, dass das Strassenbild belebt und aufwertet und allen eine Freude ist, die für kleine Schönheiten am Wegrand empfänglich sind.

Gegenwärtig sind noch Einsprachen gegen das Sanierungsprojekt Stationsstrasse hängig. Sobald der Gemeinderat grünes Licht für das Naturtrottoir geben kann, werden wir eine ausserordentliche GV einberufen, die unser Vorhaben auch finanziell absegnen soll.

Wir freuen uns, zusammen mit der Gemeindebehörde Neuland zu betreten und eine Portion Pioniergeist an den Tag zu legen!

Die Projektleiterinnen

Esther May und Judith Trüb

 

100xzuerinaturIn den letzten fünf Jahren haben die Zürcher Naturschutzvereine und ihr Kantonalverband BirdLife Zürich auf dem ganzen Kantonsgebiet über hundert Naturförderungs-Projekte realisiert. Als 100 GESCHENKE werden diese neu geschaffenen Lebensräume nun an die Bevölkerung des Kantons Zürich übergeben.
Mit folgenden drei Projekten hat der Naturschutzverein Hettlingen dazu beigetragen:

  • Die Unterschutzstellung des Chüechliberg Südhanges
  • Das Mehlschwalbenhotel
  • Neophytenbekämpfungs-Projekt im Mädlestenwald

Am 2. Juli 2016 feiern wir auf der Schlosswiese Greifensee diesen wunderbaren Erfolg – und möchten dabei allen Beteiligten und UnterstützerInnen für ihren grossartigen Einsatz danken. Gleichzeitig laden wir Sie, liebe Mitglieder und Interessierte dazu ein, mit uns das Erreichte zu feiern. Das Konzert und alle anderen Aktivitäten sind kostenlos.

Feiern Sie mit
Am Samstag, 2. Juli 2016 um 14 Uhr ist es soweit: Das grosse 100xZüriNatur-Fest beginnt. Es erwartet Sie ein buntes Festprogramm mit vielen Attraktionen und spannenden Begegnungen. Durch den Tag führt uns auf der Bühne die junge Zürcher Autorin und Kabarettistin Hazel Brugger. Im Lauf des Nachmittags entführt uns Marius mit seiner Jagdkapelle in seinen musikalischen Wald. Weiter werden Kurz-Exkursionen in die Nahe Natur angeboten, der "Birdy"-Flugsimulator steht zum Abflug bereit und das "Mozi", das Mobile Klassenzimmer und die Ausstellung "Chunnsch Summervögel über" bietet spannende Entdeckungen für die Kleinen. Verpflegt werden die Festbesucher von Mitarbeiterinnen von "Paprika", einem Projekt der Asylorganisation Zürich zu günstigen Preisen. Die Unterhaltungsangebote sind gratis. Das Fest klingt um 20 Uhr aus. Wir freuen uns auf einen fröhlichen Tag!

Details zum Fest

Medienstimmen zu 100xZüriNatur

 

Unser Nachbarverein Elgg Hofstetten bietet dieses Jahr monatlich einen 11/2 stündigen Natur-Bummel an. Dieses ansprechende Programm können wir wärmstens empfehlen. Es eröffnet uns eine Region in der Nachbarschaft mit wunderbaren Kleinoden der Natur. 
Programm Naturbummel

Anfang April trafen sich zum 8. Mal Vereinsmitglieder und Konfirmanden unter der Obhut unseres Obmanns Guido Reichmuth und der Pfarrerin Esther Cartwright im Naturschutzgebiet Mittelfeld. Die insgesamt 25 Personen rückten einmal mehr den Brombeerranken und dem Laub mit Hacke, Rebschere und Rechen zu Leibe. Wohlgestärkt und etwas müde ging am Mittag eine zufriedene Gruppe nach Hause.

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Eine Steinlinse wird von Brombeerranken befreit. Ein fröhliche Schar.

Nach dem regenreichen Herbststurm letzte Woche stellt sich mit den kühleren Temperaturen langsam die Winterruhe ein. Ein Spaziergang im geheimnisvollen Morgennebel, in den letzten herzerwärmenden Sonnenstrahlen  oder bei Schnee-und Graupelschauer, kann uns in ganz andere Stimmungen bringen. Geniessen Sie den Wechsel von der warmen, wohltemperierten Stube in die frische Kühle des beginnenden Winters und seien Sie offen für die neuen Eindrücke! Wir wünschen Ihnen viel Freude in der Natur und danach im wohligen Daheim. 

Und wenn Sie Lust auf Neues haben, so stöbern Sie im schon aufgeschalteten Jahresprogramm 2016 und bald in den neuen Projektbeschrieben. Einige Projekte laufen sehr erfolgreich, können zum Teil bald abgeschlossen werden und geben Raum für Neue. 
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ebenfalls alles Gute für das neue Jahr!

Am 19. September 2015 findet in der Baumschule Todt von 9.00 bis 16.00 Uhr der inzwischen traditionelle Herbstmarkt mit Pflanzenspezialitäten statt. Der Naturschutzverein Hettlingen ist mit Informationen über Wildbienen und deren Bedürfnisse an ihren Wohn- und Lebensraum vertreten. Vielleicht finden Sie hier unter anderem die langersehnten Hinweise, über Pflanzen, die als wichtige Nahrungsquelle für Wildbienen gelten! Auch an die Kinder haben wir gedacht. Mit ihnen basteln wir kleine Wildbienenhotels, welche vielleicht noch diesen Herbst in Ihrem Garten bezogen werden! Unsere Aktion steht ganz im Zeichen der diesjährigen SVS/Birdlife Schweiz-Kampagne, welche sich dem Thema des Lebensraums für Wildbienen und Hummeln widmet. 
Einladung

Das letzte Juniwochenende war einmal mehr bestimmt durch unseren routinierten Einsatz im Baldisriet und im Mädlesten-Wald. Keine Goldruten, kein Berufskraut und kein Springkraut fand Gnade! Gross und Klein setzten sich für den Platzanspruch der langsamer wachsenden einheimischen Pflanzen mit Hilfe dieser Bekämpfungsaktion ein. Wie waren wir positiv überrascht und auch leicht irritiert, dass dieses Jahr eine grosse Abnahme der Goldrute zu bemerken ist. Leider ist das einjährige Berufskraut zweijährig geworden und breitet sich nun rasant aus. Diesem herzigen weissblühenden Blümlein wird in Zukunft ebenfalls unser Augenmerk gelten. Die kulinarischen Höhenflüge, die Andrea uns jeweils an diesm Wochenende beschert sind legendär. Wir wundern uns, dass deswegen nicht mehr Ruten Zupfer zu uns stossen. Es lohnt sich! herzlichen Dank allen Beteiligten.

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Die Saisoneröffnung findet auch bei Regen statt! 

Für die Enthüllung der Sponsorentafel den Schirm mitbringen. Der Apéro danach ist in der Burgtrotte.

Die Mehlschwalben sind zurück aus ihrem Winterquartier und haben die Zimmer wieder bezogen. Dieses wollen wir mit einem kleinen Apéro feiern.

Wir laden Sie ein zur Eröffnug der 2. Saison unseres Mehlschwalbenhotels. 

Wann: Dienstag, 5. Mai 2015 um 19.00 Uhr
Wo: beim Mehlschwalbenhotel am Burgtrottenweg in Hettlingen

Mit grossem Eifer haben über 160 Kinder, Jugendliche und Erwachsene an der Hettlinger Frühlingsputzete teilgenommen. Sie durchkämmten nach der Ansprache von Richi Weber, Gemeinderat, alle Wege, Strasse, Hecken, Bäche, Wiesen, Felder und Wälder nach Liegengebliebenem und Weggeworfenem. Nachdenklich stimmte die grosse Menge an Zigarettenstummeln, Zigipäckli, leeren Energydrinkdosen und vollen Doggybags. 240 kg Abfall kam zur Mulde. Glücklicherweise etwas weniger als letztes Mal. Die Putzete wurde abgerundet von einem gemütlicher Zvieri, organisiert vom Oldiclub, der Wettbewerbsverlosung und der Verleihung des Wanderpokals für den besten Slogan zum Thema Abfall und Littering.
Das vereinsübergreifende OK ist rundum zufrieden und dankt allen Helfern und Teilnehmenden.

Siegerslogan der Mädchengruppe, die im Gebiet Löören gesammelt hat:

Unser Gebiet heisst Löören,
und wir sind alles schlaue Göören.
Natur ist unsere Kultur,
darum halten wir sie pur.

Ein nachdenklicher Nachtrag: Am nächsten Morgen entdeckte Landwirt Beat Müller in seinem Feld Abfall eines grossen nächtlichen Gelages. Es sah viel schlimmer aus, als 24 Stunden zuvor. ...

 

Ein Bericht in der Coopzeitung vom 13. Januar 2015 kann dabei helfen.

Am Samstag-Morgen, den 13. September 2014 fanden sich ca. 15 freiwillige Helfer im Baldisriet ein, um die 30. (Jubiläums-) Schilfete einzuläuten und tatkräftig mit anzupacken, das Schilf und Riedgras zusammen zu rechen und mittels Blachen an den Rand des Naturschutzgebietes zu ziehen, wo es später von Bio-Bauer Walter Grob aus Dägerlen abgeholt wird. Bei einer späteren Pause wurden die Helfer von Andrea Prager mit einem feinen Imbiss / Znüni und Flüssigem verköstigt, um danach noch bis am Mittag weiterzuarbeiten. Livia May zeigte den Anwesenden zwischendurch auch noch allerlei eingefangene Tiere und erklärte den Zuhörern deren Biotopansprüche und Eigenschaften anhand der Tiere und Bildmaterial auf spielerische Weise.

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 Am Samstag-Nachmittag trafen sich auch dieses Jahr über 90 Kinder und Jugendliche der Pfadi und Cevi zum Antrittsverlesen. Danach hiess es, sich zu organisieren und ebenfalls zu helfen, dass Mähgut an die Ränder des Naturschutzgebietes zu ziehen. Gut gelaunt und motiviert arbeiteten die verschiedenen Gruppen zusammen. Als Abwechslung zur Knochenarbeit durften die Gruppen zwischendurch bei Livia May deren Anschauungsmaterial bestaunen und Ihren Theorie-Block in freier Natur durchlaufen. Der obligate Zvieri, welcher von Andrea Prager und Esther May vorbereitet und an der Fassstrasse an die hungrigen und durstigen Mäuler abgegeben wurde, kam –wie immer- zum richtigen Zeitpunkt. Nachher wurden noch die letzten vollen Blachen „an Land“ gezogen und das  Werkzeug und Material eingesammelt und für die Weiterarbeit am Montag deponiert.

Am Montag-Mittag hiess es für rund 40 Kinder der 5. Primarschule Hettlingen, die ihnen von Judith Trüb und Franziska Zoller anlässlich eines vorgängigen Schulbesuches vermittelte Theorie über den Sinn der Biotoppflege umzusetzen und im Feld anzuwenden. Auch dank der Anwesenheit der insgesamt 5 Lehrer konnte an diesem schönen Nachmittag die restliche Fläche vom Schilf befreit werden. Der zwischenzeitliche Zvieri wurde von Andrea Prager und Christa Schudel vorbereitet. 

 

Allen beteiligten Helfern bei der 30. Schilfete gebührt ein grosses Dankeschön!

G. Reichmuth, Obmann

Fotogalerie

Wir erinnern uns gerne an zahlreiche Besuche mit interessanten Gesprächen, an gemütliche Momente beim Basteln und strahlende Kinderaugen, beim Verteilen der bunten NVH-Ballons.
Zur Einweihung des Mehlschwalbenhotels fanden sich etwa 200 Personen ein. Mit so vielen Menschen zu feiern, war ein grosser Höhepunkt, welchen wir lange nicht vergessen werden. 

Vielen Dank allen, die mit ihrer Hilfe und ihrem Kommen zu diesem gelungenen Fest beigetragen haben.

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Wieder einmal war prächtiges Sommerwetter, als sich am Freitagabend, den 27. Juni, knapp 20 Erwachsene und 6 Kinder zum Goldruten-Rupfen im Baldisriet traffen. Motiviert gings den Neophyten an den Kragen, lockte doch danach ein gemütlicher Brätelplausch. So steckten wir das Kratzen der Ackerkratzdistel und das Brennen der Brennnesseln weg und freuten uns am immer höher werdenden Berg der Goldruten und des Berufskrautes. Schöner wäre es, unser Einsatz wäre nicht mehr nötig, doch bis dahin machen wir das beste draus. So liessen wir uns eine Rundwegwurst mit Wein, Bier oder Most schmecken und feierten Alex' 80sten Geburtstag mit 2 äusserst dekorativen Kuchen!

2014 Goldrutenrupfen Freitag 2014 Goldrutenrupfen Alex 2014 Goldrutenrupfen Samstag

Am Samstag bekamen wir Verstärkung des Naturschutzvereins Seen. Ihr Kommen spornte uns noch mehr an und miteinander durchkämmten wir ein grosses Gebiet im Mädlesten. Nicht nur Himalaya-Springkraut und Goldrute, auch ein Surfsegel fanden wir am lichten Waldrand und im Gestrüpp. Ein herzlicher Dank für die grosse Hilfe!

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