In der Hettlinger Zeitung und im «Landboten» haben Sie vielleicht schon von unserer Vision gelesen: Die Gemeinde Hettlingen will zusammen mit dem NVH ein Stück Naturtrottoir verwirklichen. An der GV im März haben wir unsere Idee kurz skizziert und viele positive Rückmeldungen erhalten.

Beim Gemeinderat stiess unser Vorstoss zuerst nicht auf Begeisterung. Vielleicht brauchte unsere Idee in ihrer Art etwas Zeit, um richtig verstanden zu werden; und diese war knapp. Trotzdem möchte der Gemeinderat Hand bieten, dass wir ein paar Natur-Farbtupfer ins Strassenbild und in den Siedlungsraum bringen können. Er will den Versuch wagen, zusammen mit dem NVH das Nord-Trottoir von der Einmündung Rotwiesenstrasse bis zur Glärnischstrasse als Naturtrottoir zu gestalten.

Unser ursprüngliches  Projekt haben wir gestutzt und den neuen Gegebenheiten angepasst. Von einem Kräuter-Fussweg zwischen Bahnhof und Dorf kann nicht mehr die Rede sein, dazu ist das Stück des geplanten Naturtrottoirs zu kurz. Es gilt jetzt vielmehr, einen Trottoir-Stummel mit Naturwerten anzureichern.

Vorgesehen ist eine gut begehbare Schotterfläche, auf der einheimisches Saatgut von standortgerechten, wärmeliebenden Pflanzen (Blumen und Kräuter) eingebracht wird.

Hier einige Beispiele, die sich etablieren könnten:

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 Hornklee  Feld-Thymian  Sonnenröschen
 Achillea millefolium 02 18-05-11  Ehrenpreis  Silene nutans 220505
 Schafgarbe ähriger Ehrenpreis

Nickendes Leimkraut

Ein ökologischer Mehrwert dieser Fläche wird erreicht durch:

  • die Schaffung einer versickerungsfähigen Oberfläche
  • die Begrünung von knapp 200 m2 mit Futterpflanzen für Schmetterlinge und Wildbienen

Wir greifen damit ein Strategieziel des Bundes auf, das die Erhöhung der Biodiversitätsflächen im Siedlungsraum anstrebt.

Mit den zukünftigen Nachbarn sind wir im Gespräch, was die Platzierung der Saatflächen anbelangt.

Der Vorstand des NVH hat sich bereit erklärt, die Bepflanzung des Naturtrottoirs mit einem Fachmann zu planen und durchzuführen sowie für mindestens zwei Jahre die Pflege zu übernehmen. Ziel ist, dass wir zu unserem 75-jährigen Jubiläum im Jahr 2019 der Gemeinde Hettlingen ein kleines blühendes Juwel überreichen dürfen, dass das Strassenbild belebt und aufwertet und allen eine Freude ist, die für kleine Schönheiten am Wegrand empfänglich sind.

Gegenwärtig sind noch Einsprachen gegen das Sanierungsprojekt Stationsstrasse hängig. Sobald der Gemeinderat grünes Licht für das Naturtrottoir geben kann, werden wir eine ausserordentliche GV einberufen, die unser Vorhaben auch finanziell absegnen soll.

Wir freuen uns, zusammen mit der Gemeindebehörde Neuland zu betreten und eine Portion Pioniergeist an den Tag zu legen!

Die Projektleiterinnen

Esther May und Judith Trüb

 

100xzuerinaturIn den letzten fünf Jahren haben die Zürcher Naturschutzvereine und ihr Kantonalverband BirdLife Zürich auf dem ganzen Kantonsgebiet über hundert Naturförderungs-Projekte realisiert. Als 100 GESCHENKE werden diese neu geschaffenen Lebensräume nun an die Bevölkerung des Kantons Zürich übergeben.
Mit folgenden drei Projekten hat der Naturschutzverein Hettlingen dazu beigetragen:

  • Die Unterschutzstellung des Chüechliberg Südhanges
  • Das Mehlschwalbenhotel
  • Neophytenbekämpfungs-Projekt im Mädlestenwald

Am 2. Juli 2016 feiern wir auf der Schlosswiese Greifensee diesen wunderbaren Erfolg – und möchten dabei allen Beteiligten und UnterstützerInnen für ihren grossartigen Einsatz danken. Gleichzeitig laden wir Sie, liebe Mitglieder und Interessierte dazu ein, mit uns das Erreichte zu feiern. Das Konzert und alle anderen Aktivitäten sind kostenlos.

Feiern Sie mit
Am Samstag, 2. Juli 2016 um 14 Uhr ist es soweit: Das grosse 100xZüriNatur-Fest beginnt. Es erwartet Sie ein buntes Festprogramm mit vielen Attraktionen und spannenden Begegnungen. Durch den Tag führt uns auf der Bühne die junge Zürcher Autorin und Kabarettistin Hazel Brugger. Im Lauf des Nachmittags entführt uns Marius mit seiner Jagdkapelle in seinen musikalischen Wald. Weiter werden Kurz-Exkursionen in die Nahe Natur angeboten, der "Birdy"-Flugsimulator steht zum Abflug bereit und das "Mozi", das Mobile Klassenzimmer und die Ausstellung "Chunnsch Summervögel über" bietet spannende Entdeckungen für die Kleinen. Verpflegt werden die Festbesucher von Mitarbeiterinnen von "Paprika", einem Projekt der Asylorganisation Zürich zu günstigen Preisen. Die Unterhaltungsangebote sind gratis. Das Fest klingt um 20 Uhr aus. Wir freuen uns auf einen fröhlichen Tag!

Details zum Fest

Medienstimmen zu 100xZüriNatur

 

Unser Nachbarverein Elgg Hofstetten bietet dieses Jahr monatlich einen 11/2 stündigen Natur-Bummel an. Dieses ansprechende Programm können wir wärmstens empfehlen. Es eröffnet uns eine Region in der Nachbarschaft mit wunderbaren Kleinoden der Natur. 
Programm Naturbummel

Anfang April trafen sich zum 8. Mal Vereinsmitglieder und Konfirmanden unter der Obhut unseres Obmanns Guido Reichmuth und der Pfarrerin Esther Cartwright im Naturschutzgebiet Mittelfeld. Die insgesamt 25 Personen rückten einmal mehr den Brombeerranken und dem Laub mit Hacke, Rebschere und Rechen zu Leibe. Wohlgestärkt und etwas müde ging am Mittag eine zufriedene Gruppe nach Hause.

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Eine Steinlinse wird von Brombeerranken befreit. Ein fröhliche Schar.

Nach dem regenreichen Herbststurm letzte Woche stellt sich mit den kühleren Temperaturen langsam die Winterruhe ein. Ein Spaziergang im geheimnisvollen Morgennebel, in den letzten herzerwärmenden Sonnenstrahlen  oder bei Schnee-und Graupelschauer, kann uns in ganz andere Stimmungen bringen. Geniessen Sie den Wechsel von der warmen, wohltemperierten Stube in die frische Kühle des beginnenden Winters und seien Sie offen für die neuen Eindrücke! Wir wünschen Ihnen viel Freude in der Natur und danach im wohligen Daheim. 

Und wenn Sie Lust auf Neues haben, so stöbern Sie im schon aufgeschalteten Jahresprogramm 2016 und bald in den neuen Projektbeschrieben. Einige Projekte laufen sehr erfolgreich, können zum Teil bald abgeschlossen werden und geben Raum für Neue. 
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ebenfalls alles Gute für das neue Jahr!

Am 19. September 2015 findet in der Baumschule Todt von 9.00 bis 16.00 Uhr der inzwischen traditionelle Herbstmarkt mit Pflanzenspezialitäten statt. Der Naturschutzverein Hettlingen ist mit Informationen über Wildbienen und deren Bedürfnisse an ihren Wohn- und Lebensraum vertreten. Vielleicht finden Sie hier unter anderem die langersehnten Hinweise, über Pflanzen, die als wichtige Nahrungsquelle für Wildbienen gelten! Auch an die Kinder haben wir gedacht. Mit ihnen basteln wir kleine Wildbienenhotels, welche vielleicht noch diesen Herbst in Ihrem Garten bezogen werden! Unsere Aktion steht ganz im Zeichen der diesjährigen SVS/Birdlife Schweiz-Kampagne, welche sich dem Thema des Lebensraums für Wildbienen und Hummeln widmet. 
Einladung

Das letzte Juniwochenende war einmal mehr bestimmt durch unseren routinierten Einsatz im Baldisriet und im Mädlesten-Wald. Keine Goldruten, kein Berufskraut und kein Springkraut fand Gnade! Gross und Klein setzten sich für den Platzanspruch der langsamer wachsenden einheimischen Pflanzen mit Hilfe dieser Bekämpfungsaktion ein. Wie waren wir positiv überrascht und auch leicht irritiert, dass dieses Jahr eine grosse Abnahme der Goldrute zu bemerken ist. Leider ist das einjährige Berufskraut zweijährig geworden und breitet sich nun rasant aus. Diesem herzigen weissblühenden Blümlein wird in Zukunft ebenfalls unser Augenmerk gelten. Die kulinarischen Höhenflüge, die Andrea uns jeweils an diesm Wochenende beschert sind legendär. Wir wundern uns, dass deswegen nicht mehr Ruten Zupfer zu uns stossen. Es lohnt sich! herzlichen Dank allen Beteiligten.

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Die Saisoneröffnung findet auch bei Regen statt! 

Für die Enthüllung der Sponsorentafel den Schirm mitbringen. Der Apéro danach ist in der Burgtrotte.

Die Mehlschwalben sind zurück aus ihrem Winterquartier und haben die Zimmer wieder bezogen. Dieses wollen wir mit einem kleinen Apéro feiern.

Wir laden Sie ein zur Eröffnug der 2. Saison unseres Mehlschwalbenhotels. 

Wann: Dienstag, 5. Mai 2015 um 19.00 Uhr
Wo: beim Mehlschwalbenhotel am Burgtrottenweg in Hettlingen

Mit grossem Eifer haben über 160 Kinder, Jugendliche und Erwachsene an der Hettlinger Frühlingsputzete teilgenommen. Sie durchkämmten nach der Ansprache von Richi Weber, Gemeinderat, alle Wege, Strasse, Hecken, Bäche, Wiesen, Felder und Wälder nach Liegengebliebenem und Weggeworfenem. Nachdenklich stimmte die grosse Menge an Zigarettenstummeln, Zigipäckli, leeren Energydrinkdosen und vollen Doggybags. 240 kg Abfall kam zur Mulde. Glücklicherweise etwas weniger als letztes Mal. Die Putzete wurde abgerundet von einem gemütlicher Zvieri, organisiert vom Oldiclub, der Wettbewerbsverlosung und der Verleihung des Wanderpokals für den besten Slogan zum Thema Abfall und Littering.
Das vereinsübergreifende OK ist rundum zufrieden und dankt allen Helfern und Teilnehmenden.

Siegerslogan der Mädchengruppe, die im Gebiet Löören gesammelt hat:

Unser Gebiet heisst Löören,
und wir sind alles schlaue Göören.
Natur ist unsere Kultur,
darum halten wir sie pur.

Ein nachdenklicher Nachtrag: Am nächsten Morgen entdeckte Landwirt Beat Müller in seinem Feld Abfall eines grossen nächtlichen Gelages. Es sah viel schlimmer aus, als 24 Stunden zuvor. ...

 

Ein Bericht in der Coopzeitung vom 13. Januar 2015 kann dabei helfen.

Am Samstag-Morgen, den 13. September 2014 fanden sich ca. 15 freiwillige Helfer im Baldisriet ein, um die 30. (Jubiläums-) Schilfete einzuläuten und tatkräftig mit anzupacken, das Schilf und Riedgras zusammen zu rechen und mittels Blachen an den Rand des Naturschutzgebietes zu ziehen, wo es später von Bio-Bauer Walter Grob aus Dägerlen abgeholt wird. Bei einer späteren Pause wurden die Helfer von Andrea Prager mit einem feinen Imbiss / Znüni und Flüssigem verköstigt, um danach noch bis am Mittag weiterzuarbeiten. Livia May zeigte den Anwesenden zwischendurch auch noch allerlei eingefangene Tiere und erklärte den Zuhörern deren Biotopansprüche und Eigenschaften anhand der Tiere und Bildmaterial auf spielerische Weise.

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 Am Samstag-Nachmittag trafen sich auch dieses Jahr über 90 Kinder und Jugendliche der Pfadi und Cevi zum Antrittsverlesen. Danach hiess es, sich zu organisieren und ebenfalls zu helfen, dass Mähgut an die Ränder des Naturschutzgebietes zu ziehen. Gut gelaunt und motiviert arbeiteten die verschiedenen Gruppen zusammen. Als Abwechslung zur Knochenarbeit durften die Gruppen zwischendurch bei Livia May deren Anschauungsmaterial bestaunen und Ihren Theorie-Block in freier Natur durchlaufen. Der obligate Zvieri, welcher von Andrea Prager und Esther May vorbereitet und an der Fassstrasse an die hungrigen und durstigen Mäuler abgegeben wurde, kam –wie immer- zum richtigen Zeitpunkt. Nachher wurden noch die letzten vollen Blachen „an Land“ gezogen und das  Werkzeug und Material eingesammelt und für die Weiterarbeit am Montag deponiert.

Am Montag-Mittag hiess es für rund 40 Kinder der 5. Primarschule Hettlingen, die ihnen von Judith Trüb und Franziska Zoller anlässlich eines vorgängigen Schulbesuches vermittelte Theorie über den Sinn der Biotoppflege umzusetzen und im Feld anzuwenden. Auch dank der Anwesenheit der insgesamt 5 Lehrer konnte an diesem schönen Nachmittag die restliche Fläche vom Schilf befreit werden. Der zwischenzeitliche Zvieri wurde von Andrea Prager und Christa Schudel vorbereitet. 

 

Allen beteiligten Helfern bei der 30. Schilfete gebührt ein grosses Dankeschön!

G. Reichmuth, Obmann

Fotogalerie

Wir erinnern uns gerne an zahlreiche Besuche mit interessanten Gesprächen, an gemütliche Momente beim Basteln und strahlende Kinderaugen, beim Verteilen der bunten NVH-Ballons.
Zur Einweihung des Mehlschwalbenhotels fanden sich etwa 200 Personen ein. Mit so vielen Menschen zu feiern, war ein grosser Höhepunkt, welchen wir lange nicht vergessen werden. 

Vielen Dank allen, die mit ihrer Hilfe und ihrem Kommen zu diesem gelungenen Fest beigetragen haben.

2014 Dorfete 2014 Einweihung Mehlschwalbenhotel 2 2014 Einweihung Mehlschwalbenhotel Ballone

 

Wieder einmal war prächtiges Sommerwetter, als sich am Freitagabend, den 27. Juni, knapp 20 Erwachsene und 6 Kinder zum Goldruten-Rupfen im Baldisriet traffen. Motiviert gings den Neophyten an den Kragen, lockte doch danach ein gemütlicher Brätelplausch. So steckten wir das Kratzen der Ackerkratzdistel und das Brennen der Brennnesseln weg und freuten uns am immer höher werdenden Berg der Goldruten und des Berufskrautes. Schöner wäre es, unser Einsatz wäre nicht mehr nötig, doch bis dahin machen wir das beste draus. So liessen wir uns eine Rundwegwurst mit Wein, Bier oder Most schmecken und feierten Alex' 80sten Geburtstag mit 2 äusserst dekorativen Kuchen!

2014 Goldrutenrupfen Freitag 2014 Goldrutenrupfen Alex 2014 Goldrutenrupfen Samstag

Am Samstag bekamen wir Verstärkung des Naturschutzvereins Seen. Ihr Kommen spornte uns noch mehr an und miteinander durchkämmten wir ein grosses Gebiet im Mädlesten. Nicht nur Himalaya-Springkraut und Goldrute, auch ein Surfsegel fanden wir am lichten Waldrand und im Gestrüpp. Ein herzlicher Dank für die grosse Hilfe!

Am 25. Juni 2014 hat die Delegiertenversammlung der Regionalplanung Winterthur und Umgebung den Antrag auf eine Richtplanänderung in Sachen Polosport zurückgewiesen. Dies auf Empfehlung des Vorstandes, welcher seinen neg. Entscheid aufgrund der eingegangenen Einwendungen fällte (wir berichteten schon früher). Der Bericht zu den Einwendungen zeigt klar, dass der RWU-Vorstand grundsätzlich ein regionales Interesse für den Polosport erkennt. (In Seuzach ist schon ein Gebiet für den Polosport im Richtplan eingetragen.) Der Antragsteller Herr Gräff ist nun aber aufgefordert ein detailliertes Betriebskonzept (unter Einbezug der Themen Fruchtfolgeflächen, Flurwege, Grundwasserschutz, Natur- und Landschaftsschutz, Vernetzungsprojekt...) einzureichen. 
Wir warten auf die neue Runde.
Hier finden Sie den Mitwirkungsbericht der RWU.

 

2014 Mehlschwalbenhotel
Kaum zu glauben, aber wahr!
Kurz nach der Aufrichte des Mehlschwalbenhotels vor Ostern zogen Mitte Mai 5 bis 6 Schwalben-Päärchen ein. Wir freuen uns sehr über diesen grossen Erfolg. Das neue Nistangebot in unmittelbarer Nähe zur bestehenden Kolonie anzubieten, scheint der Hauptgrund dafür zu sein, sind doch nur 3 der ca. 13 Mehlschwalbenhäuser im Kanton Zürich bewohnt. 
Und übrigens; Sie können noch immer Pate eines Nestes werden und sich damit auf der Sponsarentafel eintragen lassen.
Ausführlicher Bericht in der Hettlinger Zytig.

Eine muntere Schar von 38 jungen und älteren Vogelfans traff sich letzten Sonntag zur Exkursion in den Grünflächen des Flughafens. Was interessierte wohl mehr, die metallenen Vögel oder die Feldlerchen und Kiebitze in ihrem Prachtkleid? Doch für die letzteren waren wir zu spät unterwegs!
Ausgerüstet mit Warnwesten ging die Fahrt im Bus zuerst mitten durch die Fliegerei. Technik pur - für die meisten von uns ein neues Abenteuer. Doch dann ab in die Naturschutzflächen, über holprige Rietwiesen, durch kleine Sümpfe, vorbei an Pisten und Niederwäldchen... Geführt wurden wir von Urs Kempf aus Berg, Leiter Grünflächen. In seinen kurzen Referaten über die historische und geologische Geschichte des Gebietes und den neuen Anforderungen an einen Flughafen, spüren wir seine Begeisterung und Freude an seiner Arbeit. Es fordert ihn heraus, Lösungen für Problemstellungenvon Natur und Technik zu finden. Manchmal ein wahrer Spagat! So sind es vor allem Vogelunfälle und die Prävention derer. Z. B. werden in einem Versuch Wohnhöhlen für Wiesel erstellt, damit diese und nicht die Raubvögel die Mäuse jagen. Auch Füchse sind willkommen. Hoffentlich haben diese Bestrebungen Erfolg. Unsere vielen Fragen beantworteten uns ebenfalls ein Ornithologe und ein Sicherheitsverantwortlicher. 
Nach bald 3 Stunden kam es zum heimlichen Höhepunkt: Der A 380 der Singapur Airlines wartete neben uns auf seinen Start. Flink wie die Wiesel rannten die Männer mit gezückten Kameras. Wow, wir stehen unter dem Flügel!

2014 Flughafenexkursion2014 A 380

 

Der Polopark in Seuzach nimmt weitere Formen an.  Da sich die Wasserfassung für Hettlingen direkt neben dem geplanten Neubau befindet, sorgen wir uns vor allem um den Schutz unseres Trinkwassers. Dank des Verbandsbeschwerderechts konnte unser Dachverband den Baurechtsentscheid verlangen. Das Verfahren ist noch im Gange.
Auch in Hettlingen soll eine Erholungszone Polosport im Richtplan eingetragen werden. Unsere Bedenken haben wir in einer Einwendung zuhanden der RWU (Regionalplanung Winterthur und Umgebung) Ende Februar 2014 eingereicht. Hier finden Sie den Inhalt unserer Einwendung. Über die weiteren Entscheide werden wir Sie auf dem Laufenden halten.

2014 Nistkastenpflege

Ein herzliches Dankeschön allen Nistkastenpflegern, die diesen Winter wieder in Hettlingen und Dägerlen unterwegs waren! Sie kontrollierten, erfassten das Beobachtete in statistisch auszuwertenden Formularen, reinigten die über 350 Kästen und setzten sie, wenn nötig wieder in Stand. Dabei ist viel Sorgfalt, oft Schwindelfreiheit und viel Freude an dieser Arbeit im Freien gefragt. Dieser milde Winter barg ein lästiges Problem. Einerseits ist die Kontrolle bei schönem Wetter viel angenehmer, doch sterben die Parasiten (z. B. Milben) in den alten Nestern erst bei einigen Tagen grosser Kälte ab. Die Nistkastenputzer müssen die Fallrichtung des Kasteninhaltes sehr gut berechnen (Windrichtung!), da sonst ein Teil davon im Kragen und Ausschnitt landet. Die darin enthaltenen noch lebenden Milben verursachen, wie bei den Vögeln, einen grossen Juckreiz, was sehr lästigist. Vielen Dank an Meiri Suter, der schon viele Winter mit Alex Däscher für die Vögel unterwegs ist und uns ein Foto der diesjärigen Aktion geschickt hat. 

Es ist soweit, wir packen die Möglichkeit ein Mehlschwalbenhotel zu bauen. 
Neuigkeiten

 

 

Ein grosses Dankeschön allen Beteiligten der diesjährigen Schilfete.

Insgesamt fanden sich ca. 140 Helfer und Helferinnen ein, um während 2 Tagen das gemähte Schilf aus dem Naturschutzgebiet Baldisriet zusammenzurechen und auf Blachen herauszuziehen. Wir sind begeistert von den vielen Kindern und Jugendlichen, die so tatkräftig gearbeitet haben. Auch freuen wir uns immer wieder über die Unterstützung der Lehrer und unserer Mitglieder. Euer Einsatz für das Gedeihen dieser Riedwiese ist super!
Im Landbotebericht von der Schulschilfete ist mehr zu erfahren.
Fotogalerie

 

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