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Ausflug ins Reich der Pilze

Welche Pilze sind in unseren Wäldern essbar, welche giftig? Das war wohl die Frage, welche die Meisten von uns bewog, an diesem regnerischen Nachmittag in den nahen Wald zu gehen.

Die Hettlinger Pilzexpertin Katharina Schenk nahm die 23 Teilnehmer während 3 Stunden auf eine äusserst spannende Reise ins Reich der Pilze mit.  Kurz eingeführt, wurden wir auf die Suche nach allen uns auffindbaren Pilzen geschickt. Innerhalb von 45 Minuten fanden wir knapp 100 verschiedene Exemplare! Was für eine Pracht!
Und welche kann man nun essen? Welche verursachen Übelkeit, Nieren- oder Leberversagen? Frau Schenk, Ärztin am Toxzentrum, gruppierte, verglich und unterschied sie und erklärte uns unsere Funde auf anschauliche Weise.
Wurde so das selbständige Sammeln für uns einfacher?  Leider nein. Der Respekt vor Verwechslungen ist berechtigterweise gross geblieben. Doch die Lust bei schönem Herbstwetter mit einem Pilzkörbchen und viel neuem Wissen ausgestattet auf die Suche zu gehen und unseren Fund danach in der Pilzkontrolle untersuchen zu lassen, ist geweckt.
2012_Pilzexkursion

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Schilfete im Baldisriet

Bei perfektem Spätsommerwetter fand die diesjährige Schilfete vom 15. bis 17. September statt. Dabei standen insgesammt ca. 150 Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Einsatz. Ein grosses Dankeschön allen Schülern, Cevianern, Pfadfindern und Hettlingern und unseren Mitgliedern. Mit so vielen hochmotivierten Menschen zusammenzuarbeiten war "dä Plausch"!

2012_Schilfete

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Schleiereulen-Beringung

Am 5. Juni traffen sich ausserordentlich spontan 38 Neugierige auf dem Hof der Familie Gräff. Unser Obmann Guido Reichmuth lud zur Beringung der hohen Anzahl von 8 jungen Schleiereulen ein. Wir wurden belohnt mit vielen Informationen über die sehr heimlich lebenden Eulen. So schlüpfen die Jungen im Abstand von ca. 2 Tagen und sind somit unterschiedlich alt. Wussten Sie, dass die Eltern ungefähr 24 Mäuse pro Nacht verfüttern? Das freut Familie Gräff bestimmt! Bei der Beringung die Eulen halten und berühren zu dürfen, war für Viele ein besonderes Erlebnis. Nun hoffen wir, dass das die Jungen flügge werden und wir vielleicht irgendwann von der Vogelwarte Sempach eine Meldung bekommen, wohin sie geflogen sind.

Herzlich bedanken möchten wir uns bei Familie Gräff für die Gastfreundschaft und den danach angebotenen Umtrunk!

Schleiereulen_1 Schleiereule_2 Schleiereulen_3

Weitere Informationen über die Schleiereulen finden Sie auf der Seite der Vogelwarte Sempach und dem Zürcher Brutvogelatlas.

Fotos des Anlasses

Zeitungsbericht

Brand im Trassée der ehmaligen N4!

 

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Im Mai ist der Feuerteufel im ehem. Trassée der N4 umgegangen. Zwei Wacholdersträucher wurden angezündet. Sie stehen nun leblos und verkohlt bei ihrer Steinlinse. Auch ein bewusst liegengelassener Schilfhauffen beim Baldisriet, ebenfalls Lebensraum für viele Klein- und Kleinstlebewesen wurde Opfer eines Brandes. Wir sind traurig über dieses gedankenlose Tun!

 

30.5.12

Leider ist dem nicht genug. Über Pfingsten wurde das Bänkli beim Libellenweiher demoliert. Es ist nun abmontiert und hat keine Priorität der Instandstellung mehr, was verständlich ist. Wie weiter? Nur Wenige leben ihre momentanen Bedürfnisse auf diese destruktive Weise aus, doch die Leidtragenden sind die Pflanzen und Tiere und die Vielen, die sich in der Natur erholen und ihren Wert schätzen. Wie schön wäre es, wenn in kurzen Distanzen immer wieder ein Bänkli stehen würde, das zur Rast  einlädt. Doch liegengelassener Abfall, Glasscherben, zertrümmerte Banklatten und "Spontan-Feuerstellen" stellen uns vor grössere Probleme. 

Der Buchsbaumzünsler ist da!

Der Buchsbaumzünsler ist ein aus China eingeschleppter Falter/Raupe, welcher sich nun auch in Hettlingen und Umgebung eingelebt hat. Dieser  Neozot (neues Tier) hat hier keine natürlichen Feinde und kann sich darum ungestört über die Buchsbäume hermachen und sie kahl fressen. Die Abteilung für Biosicherheit des Kantons Zürich hat dazu eine sehr nützliche Information verfasst, welche vielleicht auch für Sie eine Hilfe ist. 

Villen für die Igel in Hettlingen

Während der Frühlingsferien bastelten einige Familien wunderschöne und gemütliche Villen für die Igel. Alte Wäschezeinen und Kisten wurden umfunktionniert, wetterfest gemacht und schlussendlich an einem schattigen, ruhigen Ort im Garten platziert. Ein besonderes Kompliment möchten wir Marco und Florio Weidmann aussprechen. Sie haben je ein Igelhaus nach allen Regeln der Kunst gezimmert. Wenn da die Igel nicht einziehen wollen, sind sie selber Schuld! ... und wie wir wissen, leben in eurem Garten sehr viele Schnecken. Da werden die Igel bestimmt satt.

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Schneckenkörner und Co.

Wir möchten im Zusammenhang mit den Igeln auf die Problematik der Schneckenkörner hinweisen. Im Saldo von 2002 finden Sie einige hilfreiche Gedanken dazu. Wir sind uns bewusst, dass das nicht der Weisheit letzter Schluss ist, doch kann der Artikel eine Hilfe für Ihren eigenen Weg mit diesem Thema sein. Judith Trüb

Der Kirschlorbeer ist erfroren: Was tun?

Ein Tip aus dem Migrosmagazin Nummer 12, 2012 mit Ergänzungen des NVH.

Heckentod

Teilen Sie Ihren Wunsch nach einheimischen Pflanzen ihrem Gärtner mit, damit er eine Ihnen angepasste Lösung findet. Eigenschaften wie Immergrün, Schnittverträglichkeit, Blüte auch im Heckenschnitt können dabei berücksichtigt werden. Wagen Sie doch eine Kombination verschiedener Heckenpflanzen. Beispiele sind: Kornelkirsche,Liguster, Hagebuche, Weissdorn, Eibe, Berberitze oder ein Geflecht lebender Weiden. 

Wir wünschen Ihnen viel Spass in diesem kreativen Prozess!

PS: Falls der MM Text für Sie unleserlich ist, wählen Sie nach dem Klick mit der rechten Maustaste "Bild in neuem Tab öffnen". Der Text erscheint dann gross.

Guido Reichmuth, Judith Trüb

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