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Schilfete 2017

Na ja, das Wetter meinte es am Samstag, 9.9.17 nicht toll. Bei kühlen Temperaturen und strömendem Regen kämpften wir alle für die gute Laune. Die rund 60 PfadfinderInnen und CevianerInnen liessen sich vom immer schwerer werdenden Riedgras und Schilf, welches sie auf Blachen aus den Riedflächen des Baldisriets zogen, nicht entmutigen. Umso willkommener war die kurze Auszeit beim Studium der Tiere, die sich im Ried sehr wohl fühlen. Franziska Zoller sorgte damit für eine Abwechslung.
Mit Heisshunger stürzten sich die Jungen auf die wohlverdienten Wienerli mit Brot und Most!

Am Montag darauf, dem Schilfete-Nachmittag mit der Primarschule, hatten wir dafür perfekte Bedingungen. Dar Schilf war mehrheitlich abgetrocknet, der Regen blieb nur in dicken Wolken drohend hängen und die Luft angenehm kühl. So leisteten auch die Schüler einen grandiosen Einsatz!

All unseren kleinen und grossen Helfern danken wir an dieser Stelle für ihre grosse Unterstützung, das Ried als wertvollen Lebensraum zu erhalten!

Franziska Schilfete  Schilfete Schule  Pfadi Schilfete
 Schilfete Verpflegung  Schilfete miteinander Schilfete nass 

Integration von verwaisten Jungschwalben

2017 Mehlschwalbenwaise 1 2017 Mehlschwalben 3 2017 Mehlschwalbenwaise 2

Mitte Juli erfolgte in Hettlingen eine Integration der speziellen Art. Drei verwaiste Mehlschwalben und sechs elternlose Rauchschwalben wurden in Hettlingen in bestehende Kolonien "eingebettet".
Samstagabend; ein verzweifelter Anruf von der Vogelvoliere Zürich: Sie haben doch ein Mehlschwalbenhotel? Wir suchen für 3 verwaiste Mehlschwalben dringend ein schon belegtes Nest, um sie noch vor dem Vogelzug in eine Kolonie zu integrieren. Auch haben sechs junge Rauchschwalben noch kein Plätzli.
Wir konnten helfend unterstützen. Alles ging ganz schnell. Noch in der folgenden Woche brachte der Tierrettungsdienst die Vogelwaisen nach Hettlingen. Die Mehlschwalben wurden beim Swisscomgebäude in schon belegte Nester "gestopft", und die Rauchschwalben fanden im Stall von Kistlers ein neues Zuhause. 
Die Idee ist folgende: Jungvögel werden meist problemlos von Vogeleltern angenommen und mit ihren Eigenen gefüttert und aufgezogen. Vor dem langen Flug in den Süden nehmen auch sie teil an der "Zugschule" und werden so fit für den langen Flug gemacht. 
Ob die Integration bei den Mehlschwalben geglückt ist, können wir noch nicht feststellen. Doch die Rauchschwalben bei Kistlers sind bestens integriert. Laut Fredy und Rosmarie lümmelt kein einsames Schwälbli umher. Alle ziehen miteinander umher.

Warum gibt es in den letzten Jahren vermehrt verwaiste Jungvögel? Laut Vogelvolierengesellschaft Zürich werden zunehmend Nester zerstört und Vogel-Eltern finden weniger Insekten, verhungern oder finden auf andere Weise den Tod...
So ist der NVH auf dem besten Weg mit dem Mehlschwalbenhotel und vielen Nisthilfen. Ebenfalls ist es wunderbar, dass die Landwirte in unserer Gegend rauchschwalbenfreundliche Ställe mit genügend Insekten haben.

2017 Arten ohne Grenzen

Rietwiese

Was für eine Schnapsidee!  Wir jäten das Naturschutzgebiet Baldisriet und einen Teil des Mädlesten-Waldes.

Nein, so ganz schnapsig ist die Idee nicht, denn es gilt in diesen sensiblen Gebieten die einheimische Flora zu schützen. Wenn sich invasive Fremdpflanzen wie die kanadische Goldrute, das Berufskraut aus Kanada, das Himalaya Springkraut hier wohl fühlen, breiten sie sich mit ihrer grossen Vermehrungs-Potenz so stark aus, dass ursprünglich vorkommende Pflanzen verdrängt werden. Und wenn sich im Wald auch ein von Vögeln eingeschleppter Kirschlorbeer  und Sommerflieder finden lässt, ist es höchste Zeit zu Handeln. Diese Gebiete sind Lebensräume für einheimisches Springkraut, Woll- und Zittergras, Wasser-Minze, Wilde Erbsen, Orchideen... . 

Also treffen wir uns jährlich zum "Jäten" dieser Kräuter. Letztes Wochenende (23./24. Juni) war es wieder soweit. 18 "Hitzeresistente" machten sich während 2 Stunden an zum Teil grosse Goldrutenbestände im Baldisriet. Leider reichte dies nicht aus. An gewissen Spots, wo zusätzlich jährlich einmal gemäht wird, muss das Konzept geändert werden, um den Bestand einzudämmen. Unsere Schadensbegrenzung bestand im Zupfen der Grenzbereiche zum Schilf. Erfreulicherweise waren andere Gebiete beinahe neophytenfrei. Das Bräteln und gesellige Zusammensein im Anschluss, genossen alle sehr.
Am Samstag waren es dann nur noch 6, die im Wald beim Mädlesten ihren Einsatz leisteten. Auch hier gab es genug zu tun. Die Tendenz ist jedoch sehr erfreulich. Die Konsequenz über einige Jahre zahlt sich aus. Besondere Beachtung gelten vor allem neuen Holzschlägen. Das neu einfallende Licht fördert auch das Wachstum von Goldrute und Co.

 Guido im Riet Bräteln auf Nussbäumen  IMG 20170624 102313025

Nachwuchs bei den Schleiereulen

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Stefan Walthert lud im Juni zu zwei Beringungen von Schleiereulenküken ein. Auf dem Hof "uff Steigen" konnte er 7 Jungvögel und auf dem Hof "Steinmann" 5 Junge beringen. Beeindruckt waren die Anwesenden über die grossen Altersunterschiede der Küken. Während die einen schon mit starken Federn bald bereit für den ersten Ausflug waren, waren andere noch mit Flaum bedeckt.
Schleiereulen 4 

Mit sicherem Griff hält Stefan einen der Jungvögel.

Bericht in Hettlinger Zeitung

Exkursion vom 12. Mai 2017 mit Martin Koradi

Wussten Sie, dass ältere alleinstehende Damen massgeblich den Wohlstand einer Gesellschaft beeinflussen? Nein?

Die 26 Teilnehmenden der Kräuter- und Blumenexkursion vom 12. Mai mit dem NVH kennen nun den Zusammenhang, so wie Darwin dies vor gut 200 Jahren einwandfrei nachgewiesen hat, und Martin Koradi wirkt überzeugend - dank einem listigen Augenzwinkern.

Zu rund 30 Pflanzenarten hören wir originelle Geschichten, lernen Erkennungsmerkmale und Wirkstoffe kennen und erfahren, dass eigentlich ganz viele Kräuter essbar sind. Aber aufgepasst: Zuerst erkennen und dann essen! Bärlauch und das giftige Maiglöckchen sehen sich zu Verwechseln ähnlich – da ist man froh, die eindeutigen Unterscheidungsmerkmale zu kennen.

Häufig sind es unscheinbare Pflanzen am Wegrand wie Sauerampfer und Kletten-Labkraut, auf die Martin Koradi aufmerksam macht. Mit dem Breitblättrigen Knabenkraut steht aber auch eine Orchidee auf der Pfanzenliste, und die Akeleiblättrige Wiesenraute ist gar eine Rarität hier im Unterland.

Nachdem wir vorsorglich die Regenschirme mitgenommen haben, zeigt sich der Himmel freundlich, es wird ein Spaziergang im goldenen Abendlicht.

Falls Sie das Gelernte repetieren und üben möchten: hier können Sie nachlesen, welche Arten Martin Koradi vorgestellt hat. Artenliste

 

Und falls Sie den Zusammenhang zwischen älteren alleinstehenden Damen und dem Wohlstand einer Gesellschaft wissen möchten, fragen Sie am besten jemanden, der an der Exkursion teilgenommen hat. 

Krauterexkursion 2017 1 Krauterexkursion 2017 2 Krauterexkursion 2017 3

Im Jahr 2019 feiert der Naturschutzverein Hettlingen sein 75 jähriges Jubiläum

Wir freuen uns auf dieses spezielle Jahr und sind schon jetzt in den Vorbereitungen. Haben Sie einen Wunsch oder Ideen? Wir sind dabei! Bitte lassen Sie es uns wissen.
Aus diesem Grund werden wir nicht am Weinländer Herbstfest 2018 teilnehmen. Das bedeutet für all unsere aktiven Mitglieder, dass Sie Ihre Mithilfe einem anderen Verein zur Verfügung stellen können.

3. Hettlinger Frühlingsputzete

Die Frühlingsputzete wird nächsten Samstag bei schönstem Wetter stattfinden. Schön, wenn Sie mit dabei sind!

Ein fulminanter und früher Start in den Frühling!

Das geht ja früh los dieses Jahr. Der Frühling hat uns beinahe überholt. 
Schon Anfang März flogen Störche über Hettlingen. Zitronenfalter tanzen nun in der milden Frühlingsluft, Tagpfauenaugen begatten sich im Flug und die Wildbienen sind ebenfalls auf dem Hochzeitsflug! Eine sensationelle Meldung kam am 14. März von Beat Müller: Zwei Rauchschwalben sind schon in seinen Stall zurückgekehrt. Vor Anfang April passierte das bis jetzt nie.
Mal sehen, wie sich alles weiterentwickelt. Wie sagt man doch: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.

Storch Rauchschwalbe Zitronenfalter
Storch Rauchschwalbe Zitronenfalter

Exkursion zu den gefiederten Wintergästen am Zürcher Seebecken

Den Hettlinger/innen war es offenbar zu kalt: Nur gerade 5 Personen machten sich bei -6 Grad auf an den Zürichsee. Insgesamt versammelten sich aber ca. 40 Personen am Bürkliplatz. Gesichtet und erklärt wurden:

Lachmöwen, Sturmmöwen, Mittelmeermöwe, Reiherenten, Tafelenten, Stockenten, Haubentaucher, Kormorane, Blesshühner (Taucherli). Die Exkursion wurde an drei verschiedenen thematischen Stationen am Zürcher Seebecken durchgeführt und dauerte 3 Stunden - exklusive anschliessendem wärmendem Tee oder Kafi mit klammen Fingern. 

2017 Winterexkursion 22017 Winterexkursion 1

Vögel durch den Winter füttern? Ja, aber richtig!

Ein Rotkehlchen an der Futterstelle 2  Wenn es eisig ist und der Schnee fällt sind die Wintervögel dankbar für Nahrung.

Schön zu sehen, wenn sich Rotkehlchen, Meisen, ab und zu sogar ein Buntspecht an der gut gefüllten Futterstation direkt vor dem „Stubenfenster“ genüsslich über das Dargebotene hermachen. Und übrigens ja, auch die schimpfenden Spatzen haben ein Recht auf Hunger… Die Winterfütterung von Kleinvögeln ist eine gute Gelegenheit, spannende Naturbeobachtungen im eigenen Garten oder auf dem Balkon zu machen. Dagegen ist nichts einzuwenden, sofern gewisse Regeln eingehalten werden. Sicher ist: Ein ganzjähriger, naturnaher Garten mit liegen gelassenen Laubstellen oder mit faulendem Fallobst und mit geeigneten Sträuchern hilft unseren „Wintervögeln“ mehr, als jedes Futterhäuschen. 

In milden Wintern finden Vögel meistens genug Nahrung. Füttern Sie deshalb erst bei Dauerfrost und Eisregen oder wenn eine geschlossene Schneedecke liegt. Füttern Sie vorzugsweise am Morgen, wenn die Vögel nach der langen Nacht hungrig sind. Viele Vögel kommen auch am späten Nachmittag nochmals an die Futterstelle, um für die Nacht vorzusorgen.
Vogelfutter aus Sonnenblumenkernen und Hanfsamen fressen die meisten Vögel am liebsten. Weichfresser nehmen gerne auch Haferflocken, Rosinen oder reife Äpfel. Meisen und Buntspecht gehen gerne an Fettkugeln. Alles, was Palmöl, Kokosfett oder Erdnüsse beinhaltet, ist aus ökologischen Gründen aber nicht empfehlenswert. Das Gütesiegel „Von BirdLife Schweiz empfohlen“ garantiert naturnahe Produkte und qualitativ einwandfreies Futter.
Streuen Sie das Futter nicht auf den Boden – die hungrigen Vögel sind sonst eine leichte Beute für alle Katzen. Achten Sie grundsätzlich auf qualitativ einwandfreies Futter. Dieses sollte möglichst der natürlichen Nahrung der Vögel entsprechen - Gewürztes, Essensreste oder Brot gehören also nicht dazu.
Seuchenartige Erkrankungen wie die Salmonellose, eine tödliche bakterielle Darminfektion, können an Futterplätzen übertragen werden. Darum ist es wichtig, Vogelkot im Futter zu vermeiden. Vogelkot immer mit heissem Wasser beseitigen. So können Sie übertragbare Krankheiten an Ihrer Futterstelle vermeiden. 

Wir wünschen Ihnen eine schöne Winterzeit mit viel spannenden Natur- und Vogelbeobachtungen! 

Spätes Schleiereulen-Glück!

2016 Schleiereule und Esther 2016 Schleiereulenkasten 2016 Schleiereule und Stefan

Ganz überraschend konnte Stefan Walthert Ende September zur Beringung von 5 jungen Schleiereulen auf den Hof Steinmann einladen. Die erstaunlich grossen Jungvögel haben noch viel Flaum. Als Standvögel ziehen sie nicht in den Süden und so sind ihre Überlebenschancen gut. Sie werden noch vor dem ersten Schnee auf Mäusejagd gehen! 

Infostand am Herbstmarkt 2016

Am Herbstmarkt der Baumschule Todt haben wir jeweils die Gelegenheit unser Wissen "unter die Leute zu bringen". Dieses Jahr stellten wir die Wichigkeit von einheimischen Sträuchern und Bäumen, die im Siedlungsraum gepflanzt werden, in den Fokus für die interessierten Besucher.

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Schilfete 2016 - Ganz heiss!

Die diesjährige Schilfete stand ganz im Zeichen der Hitze. Bei Temperaturen um 30 Grad, war es dieses Jahr sehr anspruchsvoll. Viele Liter Wassser haben wir getrunken und herausgeschwitzt! Und die Laune war prächtig wie immer.
Hier ein kleier Bilderbogen vom Schilfen am Samstag Morgen mit den Mitgliedern, am Nachmittag mit Pfadi und CEVI und am Montag mit der Primarschule. Ein grosses Dankeschön an alle!

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Naturtrottoir ade!

Leider gab der Gemeinderat im August kein grünes Licht für die 100 Meter Naturtrottoir. 
Unter anderem seien es zu viele Einwendungen, die sich nicht in Einwendung gegen das Verfahren (Projektänderung nach der Abstimmung) und Einwendungen gegen die Idee des Naturtrottoirs aufteilen liessen. Schade; wir hätten der Natur im Siedlungsraum gerne einen prominenten Platz eingerichtet! Vielleicht war unsere - im Kern sehr einfache - Idee zu gewöhnungsbedürftig. Vielleicht hätten alle (der Gemeinderat und die Bevölkerung) mehr Zeit und eine ausführliche Präsentation gebraucht, um sich dieses Projekt besser vorstellen zu können. Diese Zeit hatten wir nicht. So hoffen wir, dass sich weiterhin in Hettlingen Möglichkeiten zur Aufwertung im öffentlichen und privaten Raum ergeben. Wir stehen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Stellungnahme des NVH in der Hettlinger Zytig vom September 2016

Erneuerung Stationsstrasse: Projekt Naturtrottoir

In der Hettlinger Zeitung und im «Landboten» haben Sie vielleicht schon von unserer Vision gelesen: Die Gemeinde Hettlingen will zusammen mit dem NVH ein Stück Naturtrottoir verwirklichen. An der GV im März haben wir unsere Idee kurz skizziert und viele positive Rückmeldungen erhalten.

Beim Gemeinderat stiess unser Vorstoss zuerst nicht auf Begeisterung. Vielleicht brauchte unsere Idee in ihrer Art etwas Zeit, um richtig verstanden zu werden; und diese war knapp. Trotzdem möchte der Gemeinderat Hand bieten, dass wir ein paar Natur-Farbtupfer ins Strassenbild und in den Siedlungsraum bringen können. Er will den Versuch wagen, zusammen mit dem NVH das Nord-Trottoir von der Einmündung Rotwiesenstrasse bis zur Glärnischstrasse als Naturtrottoir zu gestalten.

Unser ursprüngliches  Projekt haben wir gestutzt und den neuen Gegebenheiten angepasst. Von einem Kräuter-Fussweg zwischen Bahnhof und Dorf kann nicht mehr die Rede sein, dazu ist das Stück des geplanten Naturtrottoirs zu kurz. Es gilt jetzt vielmehr, einen Trottoir-Stummel mit Naturwerten anzureichern.

Vorgesehen ist eine gut begehbare Schotterfläche, auf der einheimisches Saatgut von standortgerechten, wärmeliebenden Pflanzen (Blumen und Kräuter) eingebracht wird.

Hier einige Beispiele, die sich etablieren könnten:

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 Hornklee  Feld-Thymian  Sonnenröschen
 Achillea millefolium 02 18-05-11  Ehrenpreis  Silene nutans 220505
 Schafgarbe ähriger Ehrenpreis

Nickendes Leimkraut

Ein ökologischer Mehrwert dieser Fläche wird erreicht durch:

  • die Schaffung einer versickerungsfähigen Oberfläche
  • die Begrünung von knapp 200 m2 mit Futterpflanzen für Schmetterlinge und Wildbienen

Wir greifen damit ein Strategieziel des Bundes auf, das die Erhöhung der Biodiversitätsflächen im Siedlungsraum anstrebt.

Mit den zukünftigen Nachbarn sind wir im Gespräch, was die Platzierung der Saatflächen anbelangt.

Der Vorstand des NVH hat sich bereit erklärt, die Bepflanzung des Naturtrottoirs mit einem Fachmann zu planen und durchzuführen sowie für mindestens zwei Jahre die Pflege zu übernehmen. Ziel ist, dass wir zu unserem 75-jährigen Jubiläum im Jahr 2019 der Gemeinde Hettlingen ein kleines blühendes Juwel überreichen dürfen, dass das Strassenbild belebt und aufwertet und allen eine Freude ist, die für kleine Schönheiten am Wegrand empfänglich sind.

Gegenwärtig sind noch Einsprachen gegen das Sanierungsprojekt Stationsstrasse hängig. Sobald der Gemeinderat grünes Licht für das Naturtrottoir geben kann, werden wir eine ausserordentliche GV einberufen, die unser Vorhaben auch finanziell absegnen soll.

Wir freuen uns, zusammen mit der Gemeindebehörde Neuland zu betreten und eine Portion Pioniergeist an den Tag zu legen!

Die Projektleiterinnen

Esther May und Judith Trüb

 

Es ist Zeit zu feiern!

100xzuerinaturIn den letzten fünf Jahren haben die Zürcher Naturschutzvereine und ihr Kantonalverband BirdLife Zürich auf dem ganzen Kantonsgebiet über hundert Naturförderungs-Projekte realisiert. Als 100 GESCHENKE werden diese neu geschaffenen Lebensräume nun an die Bevölkerung des Kantons Zürich übergeben.
Mit folgenden drei Projekten hat der Naturschutzverein Hettlingen dazu beigetragen:

  • Die Unterschutzstellung des Chüechliberg Südhanges
  • Das Mehlschwalbenhotel
  • Neophytenbekämpfungs-Projekt im Mädlestenwald

Am 2. Juli 2016 feiern wir auf der Schlosswiese Greifensee diesen wunderbaren Erfolg – und möchten dabei allen Beteiligten und UnterstützerInnen für ihren grossartigen Einsatz danken. Gleichzeitig laden wir Sie, liebe Mitglieder und Interessierte dazu ein, mit uns das Erreichte zu feiern. Das Konzert und alle anderen Aktivitäten sind kostenlos.

Feiern Sie mit
Am Samstag, 2. Juli 2016 um 14 Uhr ist es soweit: Das grosse 100xZüriNatur-Fest beginnt. Es erwartet Sie ein buntes Festprogramm mit vielen Attraktionen und spannenden Begegnungen. Durch den Tag führt uns auf der Bühne die junge Zürcher Autorin und Kabarettistin Hazel Brugger. Im Lauf des Nachmittags entführt uns Marius mit seiner Jagdkapelle in seinen musikalischen Wald. Weiter werden Kurz-Exkursionen in die Nahe Natur angeboten, der "Birdy"-Flugsimulator steht zum Abflug bereit und das "Mozi", das Mobile Klassenzimmer und die Ausstellung "Chunnsch Summervögel über" bietet spannende Entdeckungen für die Kleinen. Verpflegt werden die Festbesucher von Mitarbeiterinnen von "Paprika", einem Projekt der Asylorganisation Zürich zu günstigen Preisen. Die Unterhaltungsangebote sind gratis. Das Fest klingt um 20 Uhr aus. Wir freuen uns auf einen fröhlichen Tag!

Details zum Fest

Medienstimmen zu 100xZüriNatur

 

Natur-Bummel bei Elgg und Hofstetten

Unser Nachbarverein Elgg Hofstetten bietet dieses Jahr monatlich einen 11/2 stündigen Natur-Bummel an. Dieses ansprechende Programm können wir wärmstens empfehlen. Es eröffnet uns eine Region in der Nachbarschaft mit wunderbaren Kleinoden der Natur. 
Programm Naturbummel

Arbeitseinsatz mit den Konfirmanden im Mittelfeld

Anfang April trafen sich zum 8. Mal Vereinsmitglieder und Konfirmanden unter der Obhut unseres Obmanns Guido Reichmuth und der Pfarrerin Esther Cartwright im Naturschutzgebiet Mittelfeld. Die insgesamt 25 Personen rückten einmal mehr den Brombeerranken und dem Laub mit Hacke, Rebschere und Rechen zu Leibe. Wohlgestärkt und etwas müde ging am Mittag eine zufriedene Gruppe nach Hause.

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Eine Steinlinse wird von Brombeerranken befreit. Ein fröhliche Schar.

Endlich Regen und baldige Winterruhe

Nach dem regenreichen Herbststurm letzte Woche stellt sich mit den kühleren Temperaturen langsam die Winterruhe ein. Ein Spaziergang im geheimnisvollen Morgennebel, in den letzten herzerwärmenden Sonnenstrahlen  oder bei Schnee-und Graupelschauer, kann uns in ganz andere Stimmungen bringen. Geniessen Sie den Wechsel von der warmen, wohltemperierten Stube in die frische Kühle des beginnenden Winters und seien Sie offen für die neuen Eindrücke! Wir wünschen Ihnen viel Freude in der Natur und danach im wohligen Daheim. 

Und wenn Sie Lust auf Neues haben, so stöbern Sie im schon aufgeschalteten Jahresprogramm 2016 und bald in den neuen Projektbeschrieben. Einige Projekte laufen sehr erfolgreich, können zum Teil bald abgeschlossen werden und geben Raum für Neue. 
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ebenfalls alles Gute für das neue Jahr!

Herbstmarkt Pflanzen-Spezialitäten

Am 19. September 2015 findet in der Baumschule Todt von 9.00 bis 16.00 Uhr der inzwischen traditionelle Herbstmarkt mit Pflanzenspezialitäten statt. Der Naturschutzverein Hettlingen ist mit Informationen über Wildbienen und deren Bedürfnisse an ihren Wohn- und Lebensraum vertreten. Vielleicht finden Sie hier unter anderem die langersehnten Hinweise, über Pflanzen, die als wichtige Nahrungsquelle für Wildbienen gelten! Auch an die Kinder haben wir gedacht. Mit ihnen basteln wir kleine Wildbienenhotels, welche vielleicht noch diesen Herbst in Ihrem Garten bezogen werden! Unsere Aktion steht ganz im Zeichen der diesjährigen SVS/Birdlife Schweiz-Kampagne, welche sich dem Thema des Lebensraums für Wildbienen und Hummeln widmet. 
Einladung

Arten ohne Grenzen kombiniert mit Kulinarik und Gemütlichkeit ohne Grenzen!

Das letzte Juniwochenende war einmal mehr bestimmt durch unseren routinierten Einsatz im Baldisriet und im Mädlesten-Wald. Keine Goldruten, kein Berufskraut und kein Springkraut fand Gnade! Gross und Klein setzten sich für den Platzanspruch der langsamer wachsenden einheimischen Pflanzen mit Hilfe dieser Bekämpfungsaktion ein. Wie waren wir positiv überrascht und auch leicht irritiert, dass dieses Jahr eine grosse Abnahme der Goldrute zu bemerken ist. Leider ist das einjährige Berufskraut zweijährig geworden und breitet sich nun rasant aus. Diesem herzigen weissblühenden Blümlein wird in Zukunft ebenfalls unser Augenmerk gelten. Die kulinarischen Höhenflüge, die Andrea uns jeweils an diesm Wochenende beschert sind legendär. Wir wundern uns, dass deswegen nicht mehr Ruten Zupfer zu uns stossen. Es lohnt sich! herzlichen Dank allen Beteiligten.

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